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Konflikte

Konflikte

Konflikte sind keine Katastrophe, sondern eine unvermeidbare Herausforderung. Sie bereiten auf notwendige Veränderungen vor und schaffen die Bereitschaft diese auch persönlich umzusetzen. Allerdings tendieren sie dazu zu eskalieren bis zum „gemeinsam in den Abgrund“. Deshalb ist für alle wichtig, die „Mechanik“ von Konflikten zu kennen und sie so früh wie möglich als solche zu erkennen. Wegschauen hilft nicht!

Konfliktformen


Friedrich Glasl
hat die Konfliktformen, die Eskalationsstufen und die dazugehörigen Massnahmen eingängig zusammengefasst:

Konflikt bearbeiten

Konflikte als Chance


«Die wahre Entdeckung besteht nicht im Finden von neuen Ufern sondern im Sehen mit anderen Augen.
»

Marcel Proust

Um Konflikt als Chance nutzen zu können, lohnt es sich die eigenen Ziele zu kennen, Prioritäten zu klären, eine „Hubschrauberposition“ einzunehmen, Andersdenkende zu akzeptieren, mit eigenen Emotionen besonnen umzugehen, langfristig zu denken und sich proaktiv zu verhalten, lösungsorientiert, flexibel zu sein und eine kooperative Grundeinstellung mitzubringen. Allerdings gilt es auch klare Grenzen zu setzen und diese auch zu verteidigen (tit for (3) tat).

Mediation


Nur sehr früh in einem Konflikt lässt sich durch das Verhalten der beiden Konfliktparteien eine Lösung finden. Spätestens wenn es um Gesichtsverlust (Öffentlichkeit, Stufe 5) geht, wird eine Deeskalation nur noch mit einer Mediation gelingen.

Ergebnissicherung


Zu einem professionellen Umgang mit Konflikten gehört die Sicherung des Erreichten. Gerade wenn es zu einer Trennung der beiden Parteien gekommen ist, muss unbedingt dafür gesorgt werden, dass es zukünftig für beide Seiten nicht zu Wiederholungen der Situation kommt.

Quellen

  1. Glasl F. Konfliktmanagement - Ein Handbuch für Führungskräfte, Beraterinnen und Berater. 11th ed. Bern: Haupt Verlag; 2013.