Benutzerspezifische Werkzeuge

Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation

Sektionen

Selbstmanagement

Selbstmanagement


«Manche halten einen ausgefüllten Terminkalender für ein ausgefülltes Leben»

Gerhard Uhlenbruck

Lassen Sie sich kurz ein auf einige Gedanken zur Kunst, sich selbst zu leiten:

 

Selbstmanagement ist die Kompetenz, die eigene persönliche und berufliche Entwicklung weitgehend unabhängig von äußeren Einflüssen zu gestalten.

Dazu gehören Teilkompetenzen wie zum Beispiel selbständige Motivation, Zielsetzung, Planung, Zeitmanagement, Organisation, Lernfähigkeit und Erfolgs­kontrolle durch Feedback.

 

"Das primäre organisierende und motivierende Prinzip und das primäre Ziel der dynamischen Beteiligung des Individuums an seinen Realitäten ist das Erhalten und/oder die Wiederherstellung der psychobiologischen Gesundheit und des Wohlbefindens innerhalb dieser Realitäten."
M. Koukkou & D. Lehmann (1998)

Menschliche Bedürfnisse sind sehr vielfältig:

Bedürfniswörter

Seit Mitte des letzten Jahrhunderts wird davon ausgegangen, dass es eine Hierarchie von Grundbedürfnissen gibt:

Bedürfnispyramide nach Maslow

Die Stärke dieser Bedürfnisse ist jedoch sehr stark von der Persönlichkeitsentwicklung abhängig. Mir gefällt deshalb die longitudinale Darstellung von Krech, Crutchfield & Ballachey (1962) besser:

alternative Darstellung der Maslow-Pyramide über die Persönlichkeitsentwicklung
Darin integriert sind hier auch die vier elementaren Lebensqualitäten von Stephen Covey.

 

«Im authentischen Selbstmanagement geht es darum, seine Ziele so zu wählen, dass sie optimal mit den eigenen Motiven und Bedürfnisssen übereinstimmen und mit möglichst wenig Willensenergie zu erreichen sind.»
Hugo M. Kehr (2002)

Von Hugo M. Kehr - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=57984140

Bei der Entscheidungsfindung spielen zwei Systeme zusammen: Der Verstand auf der kortikalen Ebene, der von bewussten Lern- und Bewertungsvorgängen beeinflusst wird, und das Unbewusste, das auch als emotionales Erfahrungsgedächtnis bezeichnet worden ist (Roth 2001).



Eine der wichtigsten Kompetenzen im Selbstmanagement ist diese beiden Systeme zu regulieren. Eine der häufigsten Fehler ist sie zu hierarchisieren. Sind diese Kompetenzen noch wenig ausgeprägt, kann bei grosser Belastung am Arbeitsplatz ein Burnout entstehen.

Wille - Mut und Ausdauer

abgelegt unter: , ,